Historie


Die Paritätische Gesellschaft für Jugend- und Sozialarbeit wurde am 4. April 2000 von Frau Edeltraud Rehse gegründet. Zu diesem Zeitpunkt hieß sie allerdings bestimmungsgemäß Paritätische Gesellschaft für Jugendarbeit. Entsprechend hatte die damalige Gesellschafterin den Zweck der Gesellschaft gewählt – das Angebot von stationären und ambulanten Leistungen im Rahmen der Jugendhilfe nach dem achten Sozialgesetzbuch.

Im April 2001 wurde dann die Jugendhilfestation mit einem Angebot von neun stationären Wohnheimplätzen in Horn-Bad Meinberg eröffnet .

  

Im September 2001 erfolgte die lang geplante Inbetriebnahme vom Haus am Königsberg in Bad Pyrmont. Dieses umfasste 15 Wohnheimplätze und 4 Appartements für junge Erwachsene ab 18 Jahren im Rahmen der Verselbstständigung.

  

Im Oktober wurde die ambulante Betreuung von Kindern und Jugendlichen aufgenommen.

 

Am 05.06.2002 wurde der Gesellschaftszweck auf die Betreuung von volljährigen Menschen mit seelischen Behinderungen und Suchterkrankungen erweitert. In diesem Zusammenhang wurde auch die Firmenbezeichnung auf den heutigen Namen geändert.

 

Am 01.01.2003 erfolgte die Übernahme der stationären Betreuungseinrichtungen des Vereines Hilfen für seelisch Behinderte e.V.; das Wohnheim Bodenwerder, Wohngruppe Thal, Wohnheim Bad Eilsen und Haus Waldesruh in Obernkirchen.

  

Diese Einrichtungen wurden zu diesem Zeitpunkt renoviert und umbenannt auf die heutigen Namen:
 
Sozialtherapeutisches Zentrum Bodenwerder
Sozialtherapeutisches Zentrum an der Emmer, Bad Pyrmont/Thal
Sozialtherapeutisches Zentrum Bad Eilsen
Haus Waldesruh, Obernkirchen/Krainhagen
 


Im Januar 2004 wurden vom Sozialtherapeutischen Zentrum Bodenwerder die Räumlichkeiten des Pflegeheimes „Parkresidenz am Mühlentor“ an der Hamelner Straße 27 übernommen. In diesen Räumen wurde eine Wohngruppe für seelisch behinderte Menschen im Nacherwerbsalter eingerichtet. Neben einer grundlegenden Sanierung des Gebäudes wurde die Platzzahl in diesem Zuge von ehemals 31 Wohnplätzen auf nunmehr 45 erhöht.

  

Im April 2004 wurde das Sozialtherapeutische Zentrum Sankt Georg in Klein Berkel, einem Ortsteil von Hameln, mit zunächst 32 Wohnheimplätzen und dem Angebot tagesstrukturierender Maßnahmen eröffnet.

 

Im November 2004 wurde mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont eine Vereinbarung über ambulante aufsuchende Hilfe geschlossen. In diesem Rahmen werden insbesondere ehemalige Bewohner nach ihrem stationären Aufenthalt in der eigenen Häuslichkeit betreut.

  

Aufgrund der rapide voranschreitenden Veränderungen im Bereich der Jugendhilfe wurden am Ende des Jahres 2005 die Betriebsstätten der Jugendhilfestation Horn-Bad Meinberg und des Haus am Königsberg eingestellt. Der ambulante Dienst wurde bereits zu einem früheren Zeitpunkt an einen anderen Träger überführt.

  

Im September 2006 wurde das Sozialtherapeutische Zentrum Sankt Georg um eine Verselbstständigungsgruppe mit 8 Wohnplätzen erweitert.

  

Für das Jahr 2007 ist die Eröffnung der Außenwohngruppe für chronisch mehrfach geschädigte Suchtkranke „Haus am Wald“ in Bad Eilsen sowie die Eröffnung des Sozialterapeutischen Zentrums am Königsberg geplant.

  

In enger Zusammenarbeit mit dem Landkreis Hameln-Pyrmont soll im Februar 2008 im Stadtgebiet von Hameln eine Tagesstätte für seelisch behinderte Menschen entstehen.